Fortbildung: Sammlungskonzepte als Zukunftsstrategie

Wolfratshauser Museum als Gastgeber für Seminar der Landesstelle für nichtstaatliche Museen
Ende Juni war das Museum Wolfratshausen Gastgeber einer ganztägigen Fortbildung der Landesstelle für nichtstaatliche Museen in Bayern. Unter dem Titel „Was sammeln wir und warum? Das Sammlungskonzept als Grundlage der Sammlungsentwicklung“ richtete sich der Workshop an Mitarbeitende nichtstaatlicher Museen, die sich mit Fragen der Sammlungsstrategie auseinandersetzen.
Die 19 Teilnehmenden aus ganz Bayern lernten die Entwicklung eines Sammlungskonzepts kennen. Ein Sammlungskonzept ist Grundlage für eine strukturierte und nachhaltige Sammlungsarbeit.
Viele nichtstaatliche Museen stehen vor den gleichen Herausforderungen: Sie müssen volle Depots verwalten und die Bestände vollständig dokumentieren. Ein gutes Sammlungskonzept hilft dabei, Prioritäten zu setzen und Besonderheiten der eigenen Sammlung herauszuarbeiten, um Entscheidungen für oder gegen ein Exponat fundiert treffen zu können.
Die Referentin, Dr. Henriette Holz, ist seit über 20 Jahren freiberuflich in der Museumsberatung tätig und bringt umfangreiche Erfahrung in der Erarbeitung von Museums- und Sammlungskonzepten mit. Ferner kennt sie das Wolfratshauser Museum sehr gut: Für die Neugestaltung hatte die Expertin das inhaltliche Konzept erarbeitet und die Texte für die Dauerausstellung geschrieben.
Im Rahmen der Fortbildung hatten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auch die Gelegenheit, das Museum Wolfratshausen näher kennenzulernen.